Green Destinations – das international anerkannte Zertifikat jetzt auch in Deutschland!

Nachhaltiger Tourismus boomt! Die Nachfrage der Gäste nach klimaverträglichen Angeboten, lokalen Produkten, hoher Qualität, einer intakten Natur und kultureller Authentizität wächst ungebremst. Stichworte wie Overtourism, Instragamability, Klimaschutz und andere dominieren die Schlagzeilen, wenn es um Reisen und Tourismus geht. Bei vielen Gästen hat sich längst die Erkenntnis durchgesetzt, dass nachhaltige Tourismusangebote eine höhere Qualität, besseren Service und beeindruckendere Erlebnisse bieten. Große Reiseveranstalter haben auf diese Nachfrage reagiert und entsprechende Produktlinien und Angebote auf den Markt gebracht. 

Gleichzeitig stellt sich für viele aber die Frage, wie nachhaltige Angebote erkennbar sind und ob die entsprechenden Labels und Gütesiegel auch das halten, was sie versprechen. 

In den letzten Jahren hat sich die Flut der regionalen und überregionalen
Siegel glücklicherweise reduziert – der Erkenntnis folgend, dass eine
große Zahl an verschiedenen Labels den Verbraucher verwirrt und somit
keinen Mehrwert für Gäste und Destinationen bietet. 

Bei COMPASS hat die nachhaltige Tourismusentwicklung schon lange eine hohe Priorität, wir haben uns aber bislang dagegen entschieden, uns im Bereich der regionalen oder nationalen Zertifizierungen zu engagieren. Denn in einer internationalen Branche können nur internationale Lösungen helfen! 

Mit der Gründung von Green Destinations hat sich dies nun geändert und wir haben im April 2019 die Repräsentanz für Deutschland übernommen. Green Destinations bietet eine Zertifizierung nach den weltweit anerkannten Kriterien des Global Sustainable Tourism Council (GSTC), erlaubt aber einen niederschwelligen Einstieg. Green Destinations erwartet nicht zu Beginn eine perfekt nachhaltige Destination. Vielmehr geht es darum, klar zu dokumentieren mit welchen Schritten die Destination nachhaltiger werden möchte und wie sie dabei auch die Privatwirtschaft mitnimmt. Regelmäßige Audits und eine permanente Kontrolle der Verbesserungen durch ein Online-Managementtool erleichtern den GD Coaches und den Destinationen die Kommunikation und den Workflow.

Die Anerkennung erfolgt in zwei Schritten: Zunächst erhalten Destinationen, die die Mindestanforderungen erfüllen, eine Anerkennung als Green Destination und können das GD Logo nutzen. In der höchsten Stufe, der Green Destination Zertifizierung – werden auch alle Kriterien des Global Sustainable Tourism Council (GSTC) berücksichtigt . Dann dürfen die Destinationen zusätzlich auch das GSTC Logo nutzen.

Zudem bietet GD eine Vielzahl guter Beispiele aus Destinationen auf der ganzen Welt, wie Destinationsmanagement nachhaltiger gestaltet werden kann. Veranstaltungen, Pressearbeit und die Top 100 Award Show auf der ITB sind zudem hilfreiche Instrumente für die Außendarstellung und die Kommunikation der GD Destinationen. Nachhaltigkeit wird somit zum Marketinginstrument!

Weitere Informationen gibt es auf der COMPASS Website bei uns oder direkt bei Green Destinations.

Zukunftswerkstatt Tourismus in Ahrenshoop – eine Strategie in 5 Tagen!

Wie
umfangreich muss eine Tourismusstrategie eigentlich sein und welche
Informationen werden tatsächlich benötigt? Kurz gesagt: Weniger ist mehr! Die
Welt der Tourismusplanung wird immer komplexer – da ist eine Fokussierung auf
Kernaufgaben und hohe Umsetzungsorientierung der Schlüssel zum Erfolg für DMOs.

Konkret
bedeutet das: Weniger Papier füllen, keine endlosen Ausführungen zu ohnedies
bekannten Trends und der Verzicht auf die üblichen Floskeln. Stattdessen: Hohe
Partizipation der Akteure, konzentrierter Mitteleinsatz, konkrete Sacharbeit, eine
klare Umsetzungsplanung und Förderung von aktiven Netzwerken!

Im
Auftrag des Ostseebades Ahrenshoop haben wir gemeinsam mit Dr. Alexandra
Partale von unserem Partner „Benchmark Services“ diese Leitsätze verfolgt und
sind einen neuen Weg bei der Erstellung eines Tourismuskonzeptes gegangen.

Zunächst
haben wir unser Büro in der Strandhalle von Ahrenshoop aufgeschlagen und waren
die gesamte Zeit über präsent. Anschließend wurden Einzelinterviews geführt, Großgruppenformate
moderiert und Strategiegruppensitzungen durchgeführt.

Mit
dieser Vorgehensweise wollten wir die folgenden Ziele erreichen:

  • die Teilnehmer für künftige Marktbedürfnisse
    sensibilisieren, 
  • Sichtweisen austauschen und konsensfähige
    Resultate erzielen,
  • zukunftsfähige Märkte identifizieren und
    Zielgruppen bestimmen,
  • Maßnahmen und Projekte finden, bewerten und
    auswählen sowie – nicht zuletzt –
  • die Akteure für die Umsetzung gemeinsamer
    Ziele mobilisieren.

Um
eine möglichst hohe Partizipation zu erreichen, bestand die Zukunftswerkstatt
aus Workshop-Einheiten mit Fachvorträgen, Diskussionen und zielgerichteten
Arbeitsphasen, sowie Dokumentationsphasen, in denen die Workshop-Ergebnisse
auf- und nachbereitet wurden. Durch stetige Rückkopplung mit den Beteiligten haben
wir die Ergebnisse reflektiert und gefestigt, Resultate waren sofort sichtbar.
Parallel dazu konnten wir die Ergebnisse bereits in Konzeptform bringen.

Der inhaltliche
Ablauf der Zukunftswerkstatt orientierte sich an den Phasen eines klassischen
touristischen Planungsprozesses (Analyse, Ziel- und Strategieentwicklung sowie
Projekt- und Maßnahmenplanung) unter Einbeziehung der Akteure aus Tourismus,
Kultur, Verwaltung, Politik und Interessenverbänden.

Das
Ergebnis kann sich sehen lassen: es entstand eine fokussierte
Tourismusstrategie, die die Ausgangssituation sowie aktuelle Trends
zusammenfasst, die erarbeitete Strategie beschreibt und konkrete Maßnahmen
beinhaltet.

Als
Erfolgsfaktoren für Prozess und Inhalt haben sich dabei herausgestellt:

  • Vorhandene Daten zur Kundenzufriedenheit aus dem Vergleichenden Gästemonitor der Benchmark Services
  • Professionelle Vorbereitung und interne Kommunikation innerhalb des Ostseebades durch die Kurdirektion
  • Professionelle Moderation und innovative Methoden bei Beteiligungsverfahren
  • Kurze und pointierte Inputs durch Impulsvorträge
  • Die Arbeit vor Ort und steter Austausch mit den Akteuren während des Prozesses

Inhaltlich
wurden zehn Zukunftsthemen identifiziert und mit Zielen und Maßnahmen
unterlegt. Die Umsetzung lastet nicht nur auf der Verwaltung, sondern wurde auf
mehrere Schultern verteilt. Durch die (freiwillige) Ernennung lokaler Kümmerer
für diverse Themen wurde die Selbstverantwortung der Unternehmer und
Verbandsvertreter gestärkt und die Kurverwaltung entlastet.

In 5
Tagen entstand so die strategische Ausrichtung des Ostseebades für die
kommenden 10 Jahre.

Zukunftswerkstatt in Ahrenshoop

Vorhang auf – Die alte Stadt als Erlebnis

Ein Rückblick auf die Fachtagung der AG Historische Stadt- und Ortskerne in Detmold am 11.10.2018:

Fast 100 Teilnehmer waren aus allen Ecken
Nordrhein-Westfalens nach Detmold angereist, um sich einen Tag lang mit den touristischen
Potentialen ihrer historischen Städte auseinanderzusetzen. Das Programm war
abwechslungsreich gestrickt und bot auch neben der Veranstaltung Anlass zu
regen Diskussionen.

Der Tag startete mit drei Hauptreferenten (von denen Martina Leicher von COMPASS eine war): Andreas Reiter vom Zukunftsbüro in Wienhob zielte vor allem auf die jüngeren, onlineaffinen Touristen und ihre „neuen“ Anforderungen für „alte“ Städte ab: Reisen bedeute heute mehr denn je vor allem das Sammeln von Erlebnissen, die dann über die Sozialen Netzwerke in alle Welt geteilt werden. Städte müssen daher vor allem „erlebbar“ sein, die Informationen über die Angebote in Echtzeit mobil zur Verfügung stehen und ebenfalls mobil buchbar sein. Kleinere historische Städte bieten hierfür kompakte Erlebnisräume, die zwar die Sehnsucht nach dem Ursprünglichem und Echten bedienen können, in Punkto Inszenierung und „Instagramability“ aber noch einiges aufzuholen haben.

Baukultur in Detmold © COMPASS GmbH

Martina Leichers Vortrag folgte, in dem es mehr um die
Synergien von Baukultur und Tourismus und unsere beiden Bundesstudien ging. Aus
unseren Untersuchungen lässt sich ja auch immer wieder ableiten, dass Touristen
das Einzigartige, Atmosphärische und Typische suchen. Baukultur kann daher eben
jenes Alleinstellungsmerkmal sein, dass (historische) Städte zum Ziel macht – wenn
sie denn das Unverwechselbare stärken, Baukultur als „Rahmen“ oder „Kulisse“ im
positiven Sinne in Szene setzen und touristische Nutzungen mit dem lokal- und
regionaltypischen Charakter in Einklang bringen. Dass man dabei auch im
zeitgenössischen Bauen auf Qualität und den Geist des Ortes setzen kann,
beweisen die Detmolder selbst am besten: an vielen Plätzen in der Altstadt
gehen alt und neu eine gelungene Melange ein und erhöhen die
Aufenthaltsqualität für Gäste und Einheimische.

Dritter Referent des Tages war Christian Antz von der FH Westküste, der die
Verbindung von Kulturdenkmal („Hardware“) und Event („Software) als
besonderen Vorteil für die historischen Städte hervorhob. In der „Verlebendigung“
des kulturellen Erbes sieht er denn auch die größten Chancen des
Kulturtourismus. Dabei sind ihm die Einheimischen ein mindestens genauso
wichtiger Markt wie die Touristen.

Baukultur in Detmold © COMPASS GmbH

Am Nachmittag wurde aus der Praxis berichtet: Benjamin Gottstein von Tourismus-zukunft brachte ein Beispiel aus Bayern, wo Bürger und Familien als Influencer angeworben wurden, um ihre Region authentisch und lebensnah über die Sozialen Medien zu kommunizieren. Dass auch analoge Produkte erfolgreich sein können, berichtete Janine Kauk aus dem Landkreis Elbe-Elster, die über den „Lutherpass“ („…es ist banal: die Leute sammeln Stempel!“) und das Memory-Spiel „Kulturschatzsucher“ die Region von innen heraus aktivieren und mitnehmen wollen.

Auf Bewegung – als Reiseanlass und Reiseziel – setzen Tim
Strakeljahn von pro-t-in für die Radroute Historische Stadtkerne NRW und Christof
Rose für das neue Projekt SightRunning NRW, initiiert von der
Landesarchitektenkammer. Laufinteressierte können ab Frühjahr 2019 per App und
Audio Guide ihre Fitnesswege mit Hörinformationen zu Architektur und Baukultur in
den teilnehmenden Städten ergänzen. Hans-Joachim Frank von dertheater 89 gGmbH,
erzählte mit Blick auf die Sommertheater-Initiative der AG Städte mit
historischen Stadtkernen Brandenburg von unverwechselbaren Bühnenerlebnissen,
Wiederentdeckungen alter Dichter und Chorgesängen mit Publikum: „Freilichttheater
sind zwar eine Herausforderung für Ensembles, aber das Publikum in ländlich
geprägten Regionen will solche Angebote“. Zum Abschluss der Veranstaltung
stellte Harald Münzner das Projekt ‚Kalkar leuchtet‘ aus dem Jahr 2017 vor und
motivierte dazu, besondere Erlebnisse nicht an Bedenkenträgern und Finanzsorgen
scheitern zu lassen.

Im Laufe des Jahres 2019 wird es eine ausführliche
Dokumentation geben, die über die Webseite der AG Historische Stadt- und
Ortskerne NRW abrufbar sein wird (www.hso-nrw.de).

Baukultur in Detmold © COMPASS GmbH

Wegescouting von Wanderwegen im Kreisgebiet Euskirchen

Das Wanderwegenetz im Kreis Euskirchen wird bis Ende 2019
von Grund auf überarbeitet. Mit dem Förderprojekt „Wanderwelt der Zukunft –
EifelSchleifen und EifelSpuren“ wird das gesamte Rundwanderwegenetz von 1.600
km auf etwa 1.145 km reduziert. Gleichzeitig wird es qualitativ aufgewertet, um
den hohen Ansprüchen der heutigen und zukünftigen Wandergeneration gerecht zu
werden und zudem die wertschöpfenden Effekte des Wandertourismus in der Region
zu erhöhen.

Was bisher passiert ist:

  • Neukonzeptionierung von 94 örtlichen
    Rundwanderwegen (EifelSchleifen)
  • und 18 Themenrundwanderwegen (EifelSpuren) von
    denen sieben Wanderwege als Premiumwanderwege zertifiziert werden sollen
  • Einheitliche Gestaltung der Wegweiser innerhalb
    des Kreisgebiets

Innerhalb des Projektes übernimmt
die COMPASS GmbH seit dem 01.03.2019 das Wegescouting der insgesamt 112
Rundwanderwege. Stefan Staub, als GIS- und Datenexperte, sowie Steffen Gebbeken
als Experte im Bereich Sport- und Naturtourismus sind für die Durchführung und
Bearbeitung der folgenden Aufgaben zuständig:

  • Die Erfassung und Digitalisierung der insgesamt 112 Rundwanderwege (Wegeverlauf, POIs). Dabei werden die notwendigen GPX Daten erfasst, um:
    • die Wanderwege auf der Outdoor-Plattform „Outdooractive“ einpflegen zu können,
    • Wanderkarten (online und print) erstellen zu können und um die Daten in Geomanagement-Systemen zu implementieren.
    • Die Erstellung und Aufbereitung von marketingrelevantem Bildmaterial je Wanderweg, die die Besonderheit des Weges und die touristischen Highlights entlang der Wanderwege aufzeigen
  • Die Erstellung von ansprechendem Textmaterial für jeden Wanderweg, wie eine thematische Kurzbeschreibung sowie eine detaillierte Beschreibung zu den Besonderheiten und POIs entlang des Wanderweges inkl. Basisinformationen, wie Höhenprofil, Streckenkilometer, Einschätzung des Schwierigkeitsgrads nach Kriterien des DAV etc.
  • Aufbereitung der erfassten Daten zu Vermarktungs- und Kommunikationszwecken

Wir freuen uns auf ein spannendes, erfolgreiches
Projekt und eine gute Zusammenarbeit mit dem Kreis Euskirchen und der Nordeifel
Tourismus GmbH.

Stefan Staub und Steffen Gebbeken sind bereit für das Wegescouting © COMPASS GmbH
Stefan Staub und Steffen Gebbeken sind bereit für das Wegescouting © COMPASS GmbH

Wendland.Elbe: Nachhaltiger Tourismus im ländlichen Raum ist mehr als Wandern & Radfahren

Das Wendland? Wo ist das denn? Und was gibt’s da Besonderes? Seit 2016 ist COMPASS bereits mit der Aufgabe betraut, diese Frage zu beantworten und den Erholungs- und Erlebniswert einer einmaligen, ländlichen Region Deutschlands zu entwickeln und zu kommunizieren. Nach 3 Jahren des touristischen Dachmarketings, das mit der strategischen Entwicklung und Positionierung der Destinationsmarke „Wendland.Elbe – natürlich kreativ“ begann, lässt sich als Zwischenbilanz festhalten: das Wendland kommt an, macht neugierig und wer einmal da war, kommt bald wieder.

Was macht die Region denn nun so interessant – aus Sicht des
Gastes aber auch aus Sicht der Tourismusfachleute? Das Wendland ist eine ländliche
Region im Osten von Niedersachsen, angrenzend an Brandenburg, Sachsen-Anhalt
und Mecklenburg-Vorpommern; weit weg von Autobahnen und Großstädten, und doch
lebendig und am Puls der Zeit. Die gesamte Region hat zwar nicht viele, aber
umso individuellere, kreativere und schaffenskräftigere Einwohner. Künstler,
Aussteiger, Querdenker und Weltverbesserer haben sich auf diesem Fleckchen Erde
niedergelassen – unter anderem durch die Anti-Atomproteste rund um Gorleben.

Nachhaltiges Leben und Handeln ist hier kein Trend, sondern
für die meisten eine Grundeinstellung. Vereint mit Kreativität, Idealismus und
Schaffenskraft entsteht das einmalige, wendländische Lebensgefühl, das bei
einem Besuch direkt spürbar ist. Und wer einmal hier war, der bleibt manchmal
auch direkt da – mit einem wachsenden Zuzug aus den Großstädten ist dies
absolut einmalig für den ländlichen Raum Deutschlands.

Das touristische Potenzial des Wendlands ist riesig dank des
Natur- und Kulturangebots sowie den Charakteren, die hier leben, und trifft den
Nerv der wachsenden Zielgruppe „ökologisch Interessierter“ auf der Suche nach Erholung
im eigenen Land. Dies sorgt an einigen Orten bereits für außergewöhnliche
Besucher-Erlebnisse, wie im familiären Biohotel oder beim Besuch der Künstler
in ihren Ateliers. Und auch an weiteren Ideen, wie einem Regionalteller in
jedem Restaurant mit Produkten der lokalen Bio-Betriebe, mangelt es nicht.

Die Voraussetzungen für einen nachhaltigen, regionaltypischen
Tourismus sind perfekt, doch auch im Wendland stoßen wir auf eine
Schwierigkeit, die sich vielerorts zeigt, wenn es um die Vermarktung einer
Region geht: die konkreten, touristischen Erlebnisse und Produkte, die den
regionalen und nachhaltigen Charakter der Destination tragen und ausmachen,
sind eher Leuchttürme im Meer der typischen, ländlichen Tourismusprodukte wie
Radfahren, Wandern, Erholung in der Natur, etc.

Hieraus ergibt sich die Kernfrage: Wie macht man den
regionaltypischen Charakter einer Destination für den Besucher erlebbar, ohne
am Ende doch wieder austauschbare Landurlaub-Produkte zu vermarkten? Die Lösung
ist so individuell wie die Destinationen selbst und das Ergebnis eines
Prozesses, in dem die folgenden Fragestellungen beantwortet werden müssen:

  • Was macht unsere Destination
    besonders/anders/einmalig? Wie können wir uns gegenüber der Konkurrenz
    positionieren?
  • Was sollen die Besucher mitnehmen, woran sollen
    sie sich nach ihrem Aufenthalt erinnern?

Die Default-Tourismusprodukte und -aktivitäten sollen hierfür natürlich nicht abgeschafft werden, aber es ist ein Umdenken notwendig, in dem Radfahren und Wandern nicht mehr als Hauptattraktionen, sondern als Vehikel verstanden und vermarktet werden, um eine Destination kennenzulernen – denn Radfahren und Wandern kann man (fast) überall. Ein Muss also für eine nachhaltige Tourismusentwicklung!

Wir freuen uns, diesen Prozess noch für weitere 2 Jahre zu begleiten und gemeinsam mit den Landkreisen, Touristikern und Unternehmern im Wendland die Region auf die touristische Landkarte des nachhaltigen, ländlichen Deutschlandtourismus zu setzen.